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Fragen, Anregungen?
marius@wirhelfengerne.de
Durch Lust und Laune mich etwas mit Silverlight zu beschäftigen kam diese kleine Demonstration heraus.
Der Cloude Hype hat begonnen.
Cloud, der Begriff für die Dienste z.b.von Amazon EC2 oder Microsoft Azure. Hinter diesen Bezeichnungen verstecken sich riesige Rechenzentren, bei denen man Leistung mieten kann. Üblicherweise hat eine Firma immer ihr eigenes kleines Rechenzentrum. Und seien es auch nur zwei kleine Server, die seit 10 Jahren in irgendeiner Kellerecke stehen. Ziel von Amazon und Microsoft ist es nun diese Server zu verlagern. Und zwar in deren eigenen Rechenzentren.
Während man bei den eigenen Server sich um Reparatur, Wartung der Betriebssoftware (Sicherheitspatches) oder Verkabelung kümmern muss, braucht man all dies bei den Cloud-Angeboten nicht mehr.
Die Angebote der Cloud sind nicht etwa einfache Server die man mieten kann (Serverhosting) mit festgelegten Speicherplatz, CPU und Transfervolumen, sondern die Berechnung erfolgt durch die CPU Nutzung. Es sind keine Werte vorgegeben. Die zur Verfügung stehende Leistung wird entweder manuell oder automatisch angepasst. Benötigt ich viel Rechenleistung, welche ich durch meine lokal verfügbaren PCs nicht abdecken kann, so erhöht sich automatisch die Rechenleistung des angemieteten Cloud-Service und ich kann meine Berechnungen durchführen.
Kleinere Unternehmen, die keine Millionen User oder Kunden haben oder auch keine aufwendigen Berechnungen durchführen, kann es teuer werden. Die Dienste sind im Vergleich zu üblichen Servern sehr teuer. Da kann dann eine normale PHP Webseite mit Wordpress schonmal 100€ monatlich kosten. Bei einem durchschnittlichen Webhoster zahlt man wohl nicht mehr als 2,5€ monatlich.
Kleine Unternehmen werden von Infrastruktur Cloud Services eher abstand nehmen.
Dann gibt es da noch Cloud Services wie GoogleApps, DropBox oder Salesforces. Die Verlagerung von Software in die Cloud. Diese bieten gerade für kleine Unternehmen sehr große Vorteile. Die Kosten sind z.B. bei GoogleApps relativ gering (40 Euro p.a. für jeden Benutzer). Ebenso halten sich die Kosten bei Salesforce in Grenzen. So kann man viele Einsparungen in der IT machen. Man benötigt keine eigenen Server, sondern nur noch Clienten, die ein Minimum an Leistung gegenüber Servereinheiten benötigen. Man erhält zudem immer die neuste Version der Cloud betriebenden Software.
So...jetzt aber mal eine Auflistung um einen Überblick zu erhalten, welche Cloud Dienste es eigentlich gibt.
Amazon EC2
Bezahlt wird hier nach Speicher oder CPU-"Verbrauch".
Als Betriebssysteme kommen Linux Derivate, Windows 2003/2008 Server und Solar zum Einsatz.
Weitere Information auf der Amazon Seite
Windows Azure
Besondere Plattform für Windows geeignete Services. Besonders Interessant ist hier das Hosting von Sharepoint.
Weitere Information auf der Azure Seite
Als großen Web-, Roothoster kamen Anbieter wie Hosteurope.de in Frage. Diese bieten inzwischen ebenfalls Cloud Lösungen zum Speichern von Daten oder Business Anwendungen.
GoogleApps
bestehend aus Google Docs (Office Lösung), GoogleMail (Email, Kalender), GoogleSites, Picasa (Fotos), Google Videos
Daneben kann man noch Anwendungen für die Google Cloud programmieren (Java, Phyton)
SalesForce
Custom Relationship Management: Professionelle Kundendatenbank
Chatter: Für Unternemen zur internen Kommunikation
DropBox
Speichern von Daten in der Cloud.
Office Live
Abgespeckte Version von MS Office
Amazon Cloud Drive
Speichern von Dateien /hauptaugenmerk liegt bei mp3s.
Mittelständische Unternehmen weisen eine schlechte IT Sicherheit auf(Bitkom Artikel).Auch hier könnte die Verlagerung der IT in die Cloud helfen.